Nachrichten aus der Heimat

Informationen und Berichte aus der Heimatpflege in Dortmund

Informationen und Berichte
aus dem Jahr 2019


 

März

Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen: Der abenteuerliche Simplicissimus

Vortrag und Lesung von Heiner Boehncke und Andreas Weißert über über den bekanntesten Roman des Dreißigjährigen Krieges

Am Donnerstag, 21. März 2019 um 19 Uhr stellen Heiner Boehnke und Andreas Weißert im Stadtarchiv Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen vor. Sein „Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch“, ist ein Roman über den Krieg und das Geld, über das Leben und Lieben, das Hauen und Stechen in einer verkehrten Welt, in der es drunter und drüber geht - ein Weltbuch und Zeitbild, das nichts auslässt und auf der literarischen Klaviatur alle Register zum Klingen bringt.

 Es ist ein Roman, in dem Westfalen eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Ein „Literatur- und Lebensdenkmal der seltensten Art“ nannte Thomas Mann diesen ersten großen Roman in deutscher Sprache, in dem es „bunt, wild, roh, amüsant, verliebt und verlumpt“ zugehe, „kochend von Leben, mit Tod und Teufel auf Du und Du“.

Die Titelfigur und den Namen des Dichters kennt jeder - nur gelesen hat das gewaltige Buch so gut wie niemand, denn das barocke Deutsch des Autors ist uns inzwischen fast unzugänglich geworden.

Reinhard Kaiser ist das Kunststück geglückt, Rhythmus, Ton und Geist des ursprünglichen Textes, seine Tiefe und seinen übersprudelnden Witz wieder präsent werden zu lassen. Für seine Übertragung des »Simplicissimus« aus dem Deutschen des 17. Jahrhunderts in eine allgemein verständliche Sprache erhielt er den Grimmelshausen-Sonderpreis 2009 und den Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau 2011.

Heiner Boehncke, der zusammen mit Hans Sarkowicz das Buch "Grimmelshausen. Leben und Schreiben. Vom Musketier zum Weltautor" veröffentlicht hat, stellt den "Simplicissimus" vor, es liest Andreas Weißert.


Neuer Heimatverein im Dortmunder Westen

Heimatverein Oespel-Kley am 5. März gegründet

Es gibt einen neuen Heimatverein im Dortmunder Westen, der sich für den Ortsteil Oespel-Kley engagieren wird. Auf der Gründungsversammlung wurde Uwe Paulukat zum ersten Vorsitzenden der jungen Gemeinschaft gewählt.

Nun erfolgt noch die Eintragung in das Vereinsregister und der Antrag auf Gemeinnützigkeit.

Hier die wesentlichen Ziele des Vereins:

  •  die Heimatgeschichte von Oespel, Kley und Umgebung zu erforschen
  •  historisch wichtige Urkunden, Bilder, Pläne, Bücher und Gegenstände zu sammeln, zu erhalten und öffentlich zugänglich zu machen
  •  heimatliches Brauchtum zu pflegen
  •  bei Planungen, die Ort, Landschaft und Umwelt betreffen, gehört zu werden sowie bei der Pflege der Natur und des Ortes mitzuwirken
  •  Pflege und Förderung des Denkmal- und Umweltschutzes
  •  Veröffentlichungen herauszugeben
  •  mit interessierten Personen, Vereinen und Organisationen zusammenzuarbeiten
  •  Durchführung von Vorträgen im Zusammenhang mit den Aufgaben des Vereins, Orts- und Stadtführungen sowie Exkursionen in die nähere Umgebung
  •  Kontaktpflege zu benachbarten Heimatvereinen

 

Februar

Wanderung Holzen

Die stimmungsvolle Wanderung endete am Gut Steinhausen im "mythischen" Schein der Fackeln. Foto: Ferdinand Ziese

Mit Räuberhauptmann Mohr durchs Wannebachtal

Durch das romantische Wannebachtal führte im Februar 2019 der Holzener Ortsheimatpfleger Ferdinand Ziese eine Gruppe aus Schwerte-Ergste zum Gut Steinhausen.

Im Fackelschein der mehr als 20 Teilmehmer ging es durch die klare Nacht in Richtung Gut Steinhausen. Unterwegs berichtete Ferdinamd Ziese aus dem Leben des Räubers Dolf Mohr von vor 170 Jahren, vieles aus der Geschichte von Holzen und bekam als Zugabe den herrlichen Sternenhimmel erklärt.


Februarwanderung mit dem Heimatverein Mengede

Von Haltern nach Dorsten-Hervest

Die Februarwanderung des Heimatvereins Mengede von Haltern nach Dorsten führte gleich zu Beginn zur Wallfahrtskapelle auf dem Annaberg, einem Südausläufer der Hohen Mark.

Nachdem man die die Siedlungen am Stadtrand von Haltern hinter sich hatte, ging es in den Wald und mit leichten Anstiegen aufwärts zur Wallfahrtskapelle. Anschließend führte der Weg zum Halterner Ortsteil Freiheit und dann weiter nach Lipprammsdorf. Hier legte man eine Rast ein und weiter ging es bis zum Marler Damm, ab und zu mit Blick auf den Chemiepark Marl.

Danach wechseln sich Wälder und Felder ab, die Wanderstrecke machte mehrere Bögen, wobei Wanderführer Diethelm Textoris geschickt einen allzu großen Bogen abschnitt. Etappenziel der Wanderung war Dorsten-Hervest, das man fast schon überpünktlich erreichte.

„Gut vorbereitet, angenehme Mitwanderer, ruhig und schöne Gespräche; einfach schön!“ resümierte einer der Teilnehmer den gelungenen Wandertag und freute sich schon auf den nächsten Termin am Donnerstag, 7. März 2019. Treffpunkt ist wie immer um 9 Uhr am Bahnhof Mengede. Dann geht es von Dorsten-Hervest über die Lippeauen nach Hünxe Streckenlänge etwa 20 Kilometer.


Februarstammtisch Mengede

Vereinsvorsitzender Hans-Ulrich Peuser (links) begrüßte Shari Malzahn im Mengeder Heimathaus. Foto: Heinatverein Mengede

Sauberes Wasser für Äthiopien

Shari Malzahn von der Neven Subotic Stiftung war Gast des Februarstammtisches vom Mengeder Heimatverein

„Ich bekomme nur ein Glas Wasser“, sagen wir manchmal ziemlich gedankenlos bei einer Bestellung im Restaurant. Dass Wasser unser kostbarstes Gut ist, dass wir viele Tage ohne Nahrung doch nur wenige ohne Flüssigkeitszufuhr auskommen, für diese Überlegungen sensibilisierte Shari Malzahn vom Vorstand der Neven Subotic Stiftung am Mittwochabend die zahlreichen Besucher des Februarstammtisches des Mengeder Heimatvereins.

„Wir leben im Luxus, können verschwenderisch mit dem Wasser umgehen. Doch 663 Millionen Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zu sauberen Wasser“, führte sie aus.

Der ehemalige Spieler beim BVB und heute für den Französischen Erstligisten St. Etienne spielende Profifußballer Subotic ist ein Gegenbeispiel zu manchen Profi-Fußballkollegen, die ihr Geld für teure Villen, schnelle Autos und sogar für goldene Steaks ausgeben. Er rief im Jahre 2012 die nach ihm benannte Stiftung ins Leben. Mit dem Programm WASH, sauberes Wasser, Sanitäranlagen und menschenwürdige Hygienebedingungen, hat sich die Stiftung das Ziel gesetzt, zukunftsorientiert den Menschen in der armen Tigray Region Äthiopiens zu helfen. Wenn man bedenkt, dass stark verunreinigtes Wasser oft über viele Kilometer in schweren 20 Kilo-Kanistern herangeholt werden muss, dann geht dabei viel Zeit und Kraft verloren. Kinder, die dabei mithelfen müssen, können nicht zur Schule gehen. Die Stiftung finanziert den Bau von Trinkwasserbrunnen in den Dörfern. Die Erwachsenen werden entlastet, mehr Kinder können zur Schule gehen und die Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben steigen enorm. Die Stiftung verspricht, dass jede Spende zu 100 Prozent in die Hilfe vor Ort eingesetzt wird. Damit dieses Versprechen auch eingelöst werden kann, übernimmt Neven Subotic alle Verwaltungs-, Reise- und sonstige Kosten, die durch die Arbeit der Stiftung entstehen.

Gebohrt und gebaut werden die Brunnen von regionalen Profi-Teams, was für Arbeit und Arbeitsplätze vor Ort sorgt. Die Verantwortung nach der Fertigstellung wird den Gemeinden bzw. Gemeindemitgliedern übertragen. Wobei die Funktionalität der Wassergewinnung nachhaltig überprüft wird, Störungen schnell erkannt und behoben werden können. Darüber hinaus sind immer wieder Stiftungsmitglieder an Ort und Stelle, um den Fortschritt zu begutachten. Ein Trinkwasserbrunnen kostet etwa 10.000 €, mit ihm können etwa 400 Menschen versorgt werden. Bisher arbeitet die Stiftung ausschließlich mit privaten Spendengeldern, um nicht in eine staatliche Abhängigkeit zu geraten.

Vereinsvorsitzender Hans-Ulrich Peuser dankte der Referentin für ihren verständlichen, lebendigen und zum Nachdenken anregenden Vortrag, bei dem sie zur Visualisierung zwei kurze Filme eingesetzt hatte. Wie sehr sie die etwa 50 Stammtischgäste angesprochen hatte, zeigte die gut gefüllte Spendenbox nach der Veranstaltung, bei der man keine Münzen fallen hörte, in der aber jede Menge Scheine von fünf bis fünfzig Euro zu finden waren.

Diethelm Textoris

Info: Unter der Adresse nevensuboticstiftung.de erfährt man mehr über die Stiftung und auch über Spendenmöglichkeiten.


"Komm gucken":

Städtische Museen öffnen ihre Dauerausstellungen - Was es 2019 zu sehen gibt

Seit Januar ist der Eintritt in die Dauerausstellungen der städtischen Museen frei: Museum Ostwall im Dortmunder U, Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Hoesch-Museum und Brauerei-Museum können seit 2019 kostenlos besucht werden. Auch das Naturkundemuseum, das derzeit saniert und umgebaut wird, schließt sich nach seiner Wiedereröffnung an. Das Kindermuseum Adlerturm und das Westfälische Schulmuseum hatten das Entgelt schon 2016 abgeschafft, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache nimmt seit jeher keinen Eintritt.

Museen sollen zu Treffpunkten werden

Die Kulturbetriebe der Stadt Dortmund machen aktuell mit der Kampagne "Eintritt frei" mit Flyern, Plakaten und in den sozialen Medien auf das neue Angebot aufmerksam, das der Rat der Stadt im November 2018 beschlossen hat. Dortmund übernimmt damit bundesweit eine Vorreiterrolle. Ziel ist es, die Besucherinnen und Besucher häufiger in "ihre" Häuser zu locken. "Wir wollen die Museen als Treffpunkte und Lieblingsorte etablieren und dadurch auch auf andere - kostenpflichtige - Angebote aufmerksam machen, etwa Sonderausstellungen oder Programme der Museumspädagogik", sagt Dr. Stefan Mühlhofer, Geschäftsführender Direktor der Kulturbetriebe. Das Motto der Aktion: "Komm gucken!"

Die ersten Reaktionen auf die Eintrittsfreiheit sind überwiegend positiv. "Vorbildlich", "Endlich!" oder "Genauso sollte es sein", wurde die Nachricht in den sozialen Medien kommentiert. Gründe für einen häufigeren Besuch in den Dauerausstellungen gibt es genug - denn auch Dauerausstellungen sind höchst dynamisch und bieten übers Jahr gesehen viel Abwechslung.

Zehn Gründe, 2019 die Museen häufiger zu besuchen

  1. Im Museum Ostwall im Dortmunder U besteht nur noch bis zum 31. März die Chance, die aktuelle Sammlungspräsentation "Fast wie im echten Leben" in den umgebauten Etagen 4 und 5 im U zu besuchen. Die Schau konfrontiert 100 Jahre Kunstgeschichte in sechs Themenräumen mit dem Alltag und der Lebensrealität der Besucherinnen und Besucher. So trifft man in der Abteilung "Ausflug ins Grüne" eine Industrielandschaft im Umbruch - Matthias Kochs Fotografie des entstehenden PHOENIX Sees - ebenso wie leuchtende Berge und Täler, die der Expressionist Alexej von Jawlensky 1912 malte.
  2. Nächster Anlass für den Besuch im MO ist dann ab Oktober: Die Sammlung wird ab April umgebaut und eröffnet am 6. Oktober neu. Unter dem Titel "Body & Soul. Was wir sind" stehen dann Werke des 20. und 21. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Außerdem erwartet die Besucherinnen und Besucher eine neue Innenarchitektur mit großzügigeren Räumen und einer besucherfreundlichen Wegeführung. Das "Flux Inn" im Foyer bietet dann die Möglichkeit, kreativ zu werden, eine Pause einzulegen oder in Kontakt mit dem Museumsteam zu treten. Ein neu eingerichteter, geräumiger Unterrichts- und KunstAktionsRaum wird Schulklassen, Einzelnen und Seminaren ermöglichen, direkt in der Ausstellungfläche zu den Kunstwerken in der Sammlung zu arbeiten. Im zentralen Schaufenster auf der Ebene 4 wird eines der Meisterwerke der Präsentation einen Vorgeschmack aufs Innere bieten.
  3. Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) bietet seit einiger Zeit durch temporäre Eingriffe und spannende, oft humorvolle Interventionen neue Perspektiven auf seine mehrere Etagen umfassende Dauerausstellung. Noch bis 19. Mai finden sich diverse Sitzgelegenheiten zwischen den Exponaten der Sammlung - vom mittelalterlichen Kaiserthron über einen Stuhl ohne Beine bis zum umhäkelten Toilettensitz. Sie gehören zur Ausstellung "Auf Möbeln. SitzPolsterModen", die das MKK in Kooperation mit dem Masterstudiengang "Kulturanalyse und Kulturvermittlung" der TU Dortmund eingerichtet hat. Rund 30 Installationen verteilten sich auf alle Ebenen in der Dauerausstellung, insgesamt sind es Objekte von über 60 Leihgeberinnen und Leihgebern aus der ganzen Welt.
  4. Im Kinosessel von vergangenen Zeiten träumen - das kann man noch bis Ende März im MKK. Die Film-Installation "OLYMPIA UNIVERSUM PALAST" im Foyer erinnert an die goldenen Zeiten des Kinos im Dortmunder Brückviertel. Der 16,5-minütige Film kombiniert die Dortmunder Kino-Historie mit aktuellen Statements heutiger Protagonisten.
  5. Schon immer erzählt das MKK auch die Stadtgeschichte. Ab dem Frühjahr können große und kleine Besucherinnen und Besucher im neuen Stadtlabor die Geschichte Dortmunds weitererzählen. Im Erdgeschoss direkt am Eingang entsteht mit dem Stadtlabor ein Mitmach-Raum zum Experimentieren und Gestalten. Unter dem Motto "Mein Dortmund. Hier - Jetzt - Heute - Damals" geht es darum, Architektur und Stadtplanung zu erforschen, Dortmund aus neuen Blickwinkeln zu entdecken und weiterzudenken.
  6. Die Dauerausstellung im MKK rund um die beeindruckende Rotunde besteht aus mehreren Sammlungen und ist so groß, dass man sie an einem Tag kaum schaffen kann. Besser, man nimmt sich bei jedem Besuch eine andere Abteilung vor. Zur Auswahl stehen etwa Rundgänge zum Thema altes und neues Dortmund, "Höfische und bürgerliche Kultur vom 16. bis 18. Jahrhundert"; die Gemälde-Galerie des 19. Jahrhunderts, Design und Kunsthandwerk im 20. Jahrhundert oder ein Spaziergang in die Steinzeit.
  7. Im Hoesch-Museum ist nicht nur der Eintritt in die Dauerausstellung "Stahlzeit in Dortmund" frei, sondern auch die Sonderausstellungen, die einzelne Aspekte der Industrie- und Unternehmensgeschichte in den Blick nehmen. Noch bis 7. April präsentiert das Hoesch-Museum Philipp Robiens Fotografien von Stahlbungalows, die Hoesch in den 1960er-Jahren produziert hat und von denen einige auch in Dortmund aufgebaut wurden. Mitte Juni folgt die Ausstellung "Neue Heimat finden. Auf Vielfalt vertrauen. Im Revier leben" zu Migration und religiöser Pluralisierung im Ruhrgebiet. Die Ausstellung "Hoesch maritim" erzählt zum 120. Jahrestag der Hafeneinweihung ab August vom Verhältnis zwischen Stahlindustrie und Wasser. Und im November wird eine Fotoausstellung zur Fraueninitiative Hoesch unter dem Blick "Gerechtigkeit" eröffnet.
  8. Das Westfälische Schulmuseum eröffnet am 19. Mai die kostenfreie Sonderausstellung ",Oma, kannst du das lesen?' Deutsche Schreibschriften im Wandel der Zeit" zum heiß diskutierten Thema Schreibschrift. Sie sei schwierig zu lesen, zu schnörkelig und überflüssig in Zeiten der Digitalisierung, sagen Kritiker. Wie sie entstand, was die Sütterlinschrift ist und welche Schreibschriften es heute gibt, damit befasst sich die Ausstellung. Am Ende kann man selbst zu Feder und Tinte greifen und verschiedene Schriften ausprobieren.
  9. Im Brauerei-Museum sind nach einer Erweiterung der Abteilung "Gaststätte" neuerdings zahlreiche Stücke aus der Kneipenkultur der 1950er bis 1970er Jahre zu sehen, die bisher im Depot schlummerten. Noch bis Ende April läuft die kostenlose Ausstellung "150 Jahre Dortmunder Actien-Brauerei" zur Geschichte einer der bedeutendsten deutschen Brauereien des 20. Jahrhunderts.
  10. Die Dauerausstellung im Kindermuseum Adlerturm erzählt von Dortmund im Mittelalter und richtet sich an Kinder zwischen 4 und 12 Jahren mit ihren Familien. Mitmachen und aktiv werden kann man dort immer - ganz besonders aber bei den monatlich stattfindenden Familiennachmittagen zu unterschiedlichen Themen. Am Sonntag, 10. Februar ging es z.B. um die Liebe im Mittelalter. Familienführungen gibt es jeden vierten Sonntag im Monat, und an jedem dritten Sonntag gibt der "Turm-Scout" Tipps beim Rundgang und beantwortet Fragen.

Preisverleihung Engel der Nordstadt

Klaus Winter (M.) mit Bezirksbürgermeister Dr. Ludwig Jörder (r.) und Martin Gansau, Büroleiter des Quartiersmanagements Innenstadt-Nord. Foto: Nordstadtblogger

Klaus Winter als Engel der Nordstadt ausgezeichnet

Der Dortmunder Lokalhistoriker Klaus Winter ist am 26. Januar im Dietrich-Keuning-Haus mit dem "Engel der Nordstadt" ausgezeichnet worden.


Neues ROLAND-Buch ist erschienen!

Der Doppelband 25/26 der Zeitschrift der genealogisch-heraldischen Arbeitsgemeinschaft Roland zu Dortmund e.V. bringt sieben Beiträge mit zum Teil umfangreichen Stammfolgen aus Westfalen, dem Niederheinischen und Ostpreußen.

Den Auftakt machen Heiko und Hansi Hungerige mit "Bochum, Buke und Batavia: Die Nachfahren des Schulmeisters Gottschalck Hungerige aus Herste (Driburg)".

Es folgt Christian Barrenbrügge mit einem Beitrag über "Die Dortmunder Familie Barrenbrügge".

Christian Loefke hat die das Münsterland betreffenden "Nachkommen-Tafeln Vent aus dem Nachlass Tyrell / Hatzfeld" bearbeitet und ergänzt.

In dem Beitrag "Nicht nur Liebe geht durch den Magen" erzählt Sonja Gehrmann "eine mörderische Familiengeschichte" aus Ostpreußen in der Ich-Form.

Wilhelm Groetelaer berichtet über die "Geschichte zum Haus Tiefstraße 13 in Kempen".

Von Eva und Eugen Holtkamp stammt der Bericht über "'Roland zu Dortmund' beim Frühlingsfest in Haus Dellwig", der sich eingehender mit dem ehemaligen Adelssitz befasst.

Den Abschluss bilden "Auszüge aus alten Nekrologen" die von Christian Loefke ediert wurden.

Erhältlich ist das Buch als Printausgabe für 6,49 € oder erstmals auch als E-Book. Hierfür besteht in den ersten acht Wochen nach Erscheinen die Möglichkeit, das E-Book für günstige 0,99 Euro zu erwerben (danach 4,99 Euro). Bitte hierzu einfach eine E-Mail schreiben an bibliothek@roland-zu-dortmund.de.

 

Januar

 

Krippe Eving

Die historische Krippe der St. Barbara-Kirche.

Krippenspaziergang für den Lindenhorster Kirchturm

Nun bereits zum vierten Mal hatte der Förderverein Lindenhorster Kirchturm zum Drei-Königs-Tag zu einem Krippenspaziergang eingeladen.

In der St.-Barbara-Kirche stellte Küster Jörg Unterkötter wieder die historische Krippe - eine der ältesten in Dortmund - vor und erläuterte zudem die Funktionen der historischen Orgel.

Nach einem gemütlichen Spaziergang zum ehemaligen Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz konnte man in der Geschichtswerkstatt des Evinger Geschichtsvereins ganz unterschiedliche Krippen aus privaten Sammlungen bewundern. Hier kam man bei Tee und Kerzenschein schnell mit den „Aussteller/innen“ der einzelnen Krippen ins Gespräch.